KAMBODSCHA - Unterstützungen
Arzt- und Spitalkosten - Medizinische Versorgung in Kambodscha
Arzt- und Spitalkosten - Medizinische Versorgung in Kambodscha

Medizinischer Alltag in Kambodscha ist, dass medizinische Behandlung in Kambodscha nicht kostenlos ist, und - da auch Ärzte und SpitalmitarbeiterInnen mit ihrem Lohn oft den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien real nicht bestreiten können - die Kosten zusätzlich sehr unberechenbar (oft von Schlüsselpersonen und deren Finanzbedarf und Ethik abhängig...) sind.
Da es keine Krankenkassen gibt (und schon gar nicht eine Grundversicherung, in welcher alle Menschen gewisse lebensrettende Interventionen / Behandlungen erhalten wie bei uns in der Schweiz), muß eine Familie, welche ihr Kind oder ihren Vater, Mutter, Grossmutter etc. für ambulante und vor allem stationäre Behandlung in ein Krankenhaus bringt, für jede Leistung extra bezahlen (Beispiel ), oder halt eben wieder verschwinden...
In verschiedenen Provinzkrankenhäuser und Health-Centres hängt dann schon beim Eingang eine Tafel (siehe hier), welche - schon vor Betreten des Spitals - über die Preise informiert..., und Menschen die kein Geld haben [hier das Kassa-Häuschen für vorgängige Registrierung --> (1) (2) (3)] klar macht, dass sie hier nichts verloren haben... So im Sinne von "hast Du Geld, oder möchtest Du in die Sterbeabteilung"? Nur: Sterbeabteilung gibts nicht, also musst Du irgendwo draussen sterben...

Jeder Blutzuckertest, jede Behandlung, jedes Röntgenbild kostet (siehe hier)...
Bei einem Durchschnittsverdienst von 40-50 US$ pro Monat für eine Arbeitsstelle (für den minimalsten Lebensunterhalt bräuchte es für einen Menschen mindestens US$ 100) können sich daher die meisten Familien eine medizinische Behandlung schlicht nicht leisten...
So kostet z.B. die Untersuchung einer 16-jährigen wegen einer Blasenentzündung (siehe hier) ca. US$ 38 (siehe Quittung). Dann ist aber erst untersucht und eventuell eine Diagnose da. Die Medikation und weitere Therapien kosten dann zusätzlich (1)(2).... Für eine Familie, deren Vater pro Monat US$ 40 - 50 verdient, schlicht nicht zahlbar...
Bei meinem letzten Aufenthalt in Kambodscha hatten - im Nordosten des Landes - viele Kinder im Dorf Kinderkrankheiten wie Masern, etc. Die Eltern konnten Sie nicht ins Spital oder zum Arzt (...das ist noch teurer, meinen sie...) zur Abklärung schicken.
Die Medi-Kosten z.B. - alleine für Srey Sra - beliefen sich - ohne ärztliche Untersuchungskosten und immerhin bei einer ansteckenden Kinderkrankheit... - auf US$ 39. Dann waren aber Chenda, Pisey, Cetra und Srey Lynn noch nicht untersucht...

Flächendeckende medizinische Versorgung wäre eine schöne Möglichkeit, doch leider in Kambodscha nicht vorhanden.
Oft haben Kranke / Familien eine tagelange Anreise... Und in Notfällen kommt nicht einfach Hilfe wenn man anruft und nicht zahlen kann...
In vielen Regional-Spitälern mangelt sowohl an Betten, an Matratzen, an Heftpflaster, Desinfektionsmitteln und weiteren medizinischen Hilfsmitteln..., an Bettwäsche oder Moskitonetzen, etc. (siehe hier). Die Menschen liegen dann oft sogar auf dem Boden in einem ansonsten leeren Raum.

Gemäss einer Ärztin aus Deutschland, welche auch längere Zeit als Ärztin in Kambodscha arbeitete, muss "der Inhalt der Flasche einer Infusionslösung für zwei oder mehr Patienten reichen, oft genug auch die Kanülen. Es fehlen Medikamente.
Zum Beispiel gibt es keine Schmerzmittel. Frisch Operierte müssen ihr Leid ertragen, und sie tun das stumm und ohne einen Laut. Niemand kommt auf die Idee, Schmerzmittel zu verlangen, denn es wird als selbstverständlich angesehen, daß es nach einer Operation weh tut..."
"Häufig sind Operationen auch gar nicht möglich. Denn oft mangelt es an den apparativen und medikamentösen Voraussetzungen zur Narkose. Grundlegende Dinge zur Überwachung und Aufrechterhaltung der Kreislauffunktion und Atmung, wie Blutdruckmessgerät und Sauerstoff, sind nicht vorhanden...."
"Von Hygiene, geschweige denn Sterilität, kann keine Rede sein. Chirurgische Instrumente werden in Regenwasser gewaschen und in einem Topf auf offenem Feuer ausgekocht. Die Abfälle des Tages, von der Binde bis zum Amputat, verbrennt man am Abend auf einem großen Scheiterhaufen..."

Natürlich entstanden in den letzten Jahren auch in Kambodscha immer häufiger Kliniken mit vergleichbarem, westlichem Standard.
Das normale Volk allerdings kann sich diese Kliniken mit "westlichen Preisen" schlicht nicht leisten.... Sie werden allenfalls von der kleinen, zahlungskräftigen, die Macht im Lande innehabenden Elite in Anspruch genommen..., welche auch ihr Zielpublikum ist...

Ausnahme bilden hier die Krankenhäuser des Schweizer Kinderarztes Dr. Beat Richner in Siam Reap und Phnom Penh, in denen jede Behandlung für Patienten bis zum 16. Lebensjahr sowie für werdende Mütter kostenlos ist.

Doch von der Provinz Ratanakiri oder auch von Kampong Speu und dem ländlichen Aoral aus sind auch diese Kinderkliniken für das "normale Fussvolk" schlicht nicht erreichbar...

Beispiele für unsere unkomplizierte Soforthilfe für Arzt- und Spitalkosten:
- Srey P. mit ihren Kindern in Phnom Penh --> Zahnarztkosten für Gebiss-Fixierung
- eine Mutter aus Banlung musste ihren Säugling ins Spital bringen und wurde abgewiesen (Unterlagen nicht mehr vorhanden)
- P., weiblich, 16 J. alt, aus der Provinz Ratanakiri mit Blasenentzündung und Nierensteinen / Medikation: 1 2 3 /
- C, weiblich, 29 J. alt, aus der Region Phnom Penh mit Gallensteinen
- Die seit ihrer Geburt gehörlose K. aus Kampong Speu
- Der seit seiner Geburt gehörlose Ch. aus Village4 bei Banlung, Ratanakiri
- Frau S., 30 Jahre alt, Mutter von 2 Kindern in Kampong Speu. Die Operation der Gallenblase kostete US$ 850.--
- Untersuchung von P.T. in der Naga-Klinik wegen eines Unfalls an der Hand... und die Medikation...
- Sehtests und Brille für Thong May (1) (2)

- Übernahme von Arztbesuch und Medikation für verschiedene Kinder (Bei meinem letzten Aufenthalt in Kambodscha hatten - im Nordosten des Landes - viele Kinder im Dorf Kinderkrankheiten wie Masern, etc. Die Eltern konnten Sie nicht ins Spital oder zum Arzt (...das ist noch teurer, meinen sie...) zur Abklärung schicken. Die Medi-Kosten z.B. - alleine für Srey Sra - beliefen sich - ohne ärztliche Untersuchungskosten und immerhin bei einer ansteckenden Kinderkrankheit... - auf US$ 39. Dann waren aber Chenda, P., Juan, Cetra, Buddha, Srey Smii und Srey Lynn noch nicht untersucht und behandelt... Für die kosteten dann die Medis nochmals je US$ 36.--).




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